Sorry, wenn Personaler sich entschuldigen

ARbeitszeugnisse

Das HR-Sorry

Entschuldigungen im Personalmanagement

Wie oft sagst Du „Entschuldigung“, Sorry, Excusé…Tut mir leid!“ am Tag?

Sorry

Eine Phrase, die vielen Frauen einfach von den Lippen geht.

sorry

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Was wir dabei völlig vergessen ist, dass jedes SORRY oder jedes Entschuldigung von unserem Unterbewusstsein wahrgenommen wird.

Sorry

Du weisst ja, ich denke, dass wir alle ein unsichtbares Tonbandgerät in uns tragen.

Dieses nimmt die ganzen gesprochenen und gedachten Worte am Tag auf.

Verwertet es nicht nur in der Nacht (Träume). Sondern zeigt sich auch in unserer Haltung.

In unserem Auftreten. In unserem Agieren.

Sorry

Du arbeitest im Personalmanagement und willst die volle Verantwortung für deine Tätigkeit übernehmen?

Sorry

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Das heißt, dass du auch die negativen HR-Entscheidungen mittragen musst.

Besonders, wenn Du mal einen Fehler machst, der Kreise zieht. Der Menschen betrifft. Gerade dann ist es wichtig, dass du dafür die volle Verantwortung übernimmst.

D.h. nicht, dass Du Dich zum 100 Mal entschuldigst, sondern, dass zu 100 Prozent dafür einstehst.

 

Sag:

“ Ich habe hier falsch gehandelt.

Dafür übernehme ich zu 100 Prozent die Verantwortung.

Ich lerne daraus und beim nächsten Mal – mache ich es besser!“

 

Auch wenn Vorgesetzte, Mitarbeiter oder sogar die Geschäftsleitung Schuld auf andere abwälzen.

Du machst es nicht.

Starke Personaler übernehmen die Verantwortung für ihre Fehler.

Starke Personaler tragen die Konsequenzen.

Starke Personaler stehen für Fehler ein.

Damit sind sie handlungsfähig.

Wer ständig Sorry sagt, rutscht in den Opferstatus.

Willst Du das?

Sorry

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Bitte verstehe mich richtig.

Es gibt durchaus Momente, wo ein echtes, aufrichtiges:

„Bitte entschuldige mich – es tut mir leid!“ durchaus Sinn macht.

 

Aber nutze es nicht inflationär.

 

Starke Personaler sind auch für verantwortlich für ihre Gefühle, die ein Fehler auslösen kann.

Besser als sich zu ärgern.

Besser als sich mit Selbstvorwürfen zu kasteien.

Besser als stundenlang gedanklich um das Thema zu kreisen.

Es ist passiert.

 

Das Geheimnis ist, diese Situation als kostenlose Lerneinheit anzusehen.

Vielleicht können sogar andere daraus lernen, wenn Du dazu stehst.

 

Beispiel:

„Ich habe einmal ein Mail an einen Vorgesetzten in Versehen an alle Mitarbeiter in seiner Abteilung geschickt. Der Text war sehr vertraulich, salopp geschrieben und es ging um einen Mitarbeiter. Ich sage Dir mir, wurde heiss und kalt zugleich. Der Boden tat sich auf. Ich wünschte er würde mich verschlingen und erst Monate später wieder ausspucken.

Flucht ist immer mein erster Impuls.

Der wohlüberlegte zweite ist „Kampf“.

Und wie sieht das bei mir aus?

 

Was habe ich getan?

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Ich habe rasch einen Rückruf der Email über die IT veranlasst und dann bin ich sofort zum Abteilungsleiter gegangen und gesagt:“ Schau – ich habe einen Fehler gemacht. Das hätte nicht passieren dürfen. Ich habe Schadensbegrenzung bereits eingeleitet.

Mit dem betroffenen Mitarbeiter werde ich sofort ein Gespräch suchen.“

 

 

 

 

 

Er lächelte und sagte ganz locker:

“Kann passieren…ist mir auch schon passiert!“.

Das wars und ich dachte die Welt ging unter.

Meine Welt.

Meine Gedanken.

Seine Welt empfand anders.

Seine Gedanken waren anders.

 

Versuchs…ich kann Dir nichts garantieren.

Aber ein Versuch ist es wert.

Für Dich.

Für Dein Selbstbewusstsein.

 

Und das eigenartige daran ist, je öfters Du so vorgehst, desto weniger oft kommt es vor.

 

 

Take care…

 

Du siehst…die harten Faktoren in jedem Unternehmen sind die weichen.

 

Wenn Du mehr über das Thema Selbstbewusstsein in der HR-Arbeit erfahren willst, besuche unbedingt meinen Gruppenkurs, der am 13.01.2018 startet (hier klicken: Guppenkurs VIP).

Hier wirst Du von mir eng begleitet und kannst so auf Dein persönlich nächstes Level gehen.

 

herzlicher Gruss, Diana

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