Abgrenzmethode für Personaler

21. November 2016

Nehmen Sie das doch jetzt nicht persönlich!

Kennst Du diese Aussage?

Ja - wie sollst Du es denn sonst nehmen?

Beispiel: da sagt ein Mitarbeiter zu Dir: "Das HR hat aber auch mal wieder nichts dafür getan!"

Und Du vertritts das HR...und da sollst Du diesen Angriff nicht persönlich nehmen?

good news

Wir Personalerinnen haben immer die Wahl etwas unpersönlich oder persönlich zu nehmen.

Stell Dir das so vor: Dein Herz hat eine Türe und die ist abgeschlossen. D.h. Angriffe gehen nicht unter die Haut. Du nimmst solche Aussagen wie oben sachbezogen und mit Distanz entgegen. Emotionen? Die werden von Dir hier nicht zugelassen.

Etwaige Botschaften kommen eher aus dem Kopf als aus Deinem Bauch, der eng mit dem Herz in Kontakt steht. Das wäre ein unpersönliches Vorgehen.

RescueWarrior / Pixabay

Umgedreht:

Du nimst Angriffe persönlich...d.h. dein Herz hat eine immer geöffnete Türe. D.h. Du bist jederzeit für Mitarbeiter, Vorgesetzte, Bewerber und wer noch zu Deinen Kunden gehört gefühlsmässig erreichbar. Dann gehen Dir solche Sätze nicht nur unter die Haut sondern geben sprichwörtlich ein Stich ins Herz. Das gilt natürlich auch für schöne Momente, liebevolle Sätze. Wenn die Tür zu Deinem Herzen offen ist, hört die Empathie alles.

Vorteile

Was ist der Vorteil die Türe zum Herzen verschlossen zu haben? Und das während Deiner HR-Arbeit?

Ganz einfach: die Grenzen sind damit festgelegt. Du siehst und hörst nicht mit dem Herzen, sondern mit dem Kopf: sachlich, objektiv und klar.

Dann gelingt es dir entsprechend zu reagieren.

Und die gute Nachricht: Du hast immer die Wahl! Wichtig ist, dass Du bewusst die Türe zu Deinem Herzen öffnest oder schliesst.

 

Und jetzt beziehe ich mich auf das Buch von Barbara Berckhan (So stark waren Sie noch nie!), welches ich hier bestens empfehlen kann.  Ich habe ihre Tipps auf unsere Tätigkeit im HRM umgemünzt:

 

3 Tipps, wie Du bei Deiner HR-Tätigkeit Abgrenzung zunehmend üben kannst:

1.) Herzentüre zu! Tempo drosseln  -   ruhig werden.

2.) Nachdenken, Pioritäten im Kopf zurecht legen und dann langsam abarbeiten.

3.) Verzweifelte, wütende Mitarbeiter beruhigen (sachliche Wiederholung des Angriffs - kein eigenes Statement) und auf Distanz halten.

 

Denn, Personalfachfrauen, die über viel Empathie verfügen, dürfen durchaus mal sich selber sagen: "Das gehts mich nichts an!" - denn wir sind nicht immer und überall für alles verantwortlich.

Gute Grüsse aus der Schweiz,

Diana

 

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