Prüfer wollen Dein Wissen und nicht Dein Nichtwissen!

Herbstzeit – Prüfungszeit

Prüfungsangst – Märchen um Prüfer

 

 

Seit über 15 Jahren bin ich Prüfungsexpertin für HRM, Leadership, Kommunikation, Coaching, kaufmännische Branchenkunde.

Sei es bei Personalfachpersonen, bei Führungsleuten, bei Verkäufern, bei Marketingmanagern oder auch bei Lernenden.

Und jedes zweite/dritte Jahre durfte ich auf der anderen Seite sitzen…denn ich bin ein bekennender Ausbildungstourist.

Ich kenne die Gefühle auf der einen wie auf der anderen Seite.

 

cocoparisienne / Pixabay

 

Prüfer sind  Menschen, die – genau wie der Prüfling –  auch das Beste geben wollen.

Prüfer wollen keinen Prüflinge bemuttern/bemitleiden – aber auch nicht besonders hart anpacken.

Prüfer sind professionell geschult und erhalten regelmässig Supervision.

Prüfer werden auch beurteilt.

Prüfer müssen poker face aufsetzen, korrekt, freundlich sein und sich strikt an Spielregeln halten.

Prüfer sind Menschen.

Und Prüflinge?

Das Herz schlägt bis zum Hals, der Mund ist völlig ausgetrocknet, die Hände schwitzen, im Bauch rumort es und es ist ihnen ganz lul und lal? Ja – das ist eine körperliche Reaktion in Stresssituationen – die Lösung sind körperbezogene Ansätze wie Autogenes Training, Atemtechnik. Hier hilft jedoch nur regelmässiges Üben….und das beginnt einige Wochen vorher.

Meine Tipps für Dich, wenn Du vor einer Prüfung stehst oder bald ein wichtiges Referat hältst:

 

Vorherstrategien:

1.) Worst-Case-Szenarium

Stell‘ dir folgende Frage: was kann mir schlimmstenfalls passieren? Male es Dir aus – in allen Farben! Dramatisiere es. Ja richtig gehört. Ich bin ein Freund des positiven (zielgerichteten) Denkens – aber vorher muss ich 1 x worst case alles durchdacht werden. Ich sagte einmal! Spare Dir den Rest….

Wie schlimm ist es tatsächlich, wenn Du diese Prüfung nicht schaffst? Was passiert dann genau? Wer wird nicht mehr mit Dir reden? Wer lacht Dich aus?  Lacht Dich überhaupt jemand aus?

Schreibe Dir alles auf ein Blatt – zeichne die Katastrophe und dann….dann…zerreisse das Blatt, verbrenne es.

Und nochmals: 1 x gedacht genügt!

Peggy_Marco / Pixabay

 

2.) Best-Case-Szenarium

Und jetzt hole Deine ganze Energie, Deine ganze Fantasie und dreh‘ einen eigenen Film. Der Film, in dem Du diese Prüfung, dieses Referat, diesen Auftritt mit BRAVUR schaffst. Male es Dir in allen Farben aus! Jawohl – es darf auch kitischig sein. Wer wird dabei sein, wenn Du brillierst? Wer sagt was zu Dir? Wer klopft Dir auf die Schulter? Wie belohnst Du Dich? Wie wirst Du von anderen belohnt? Welche Kleider trägst du? Welche Musik – welcher Duft begleitet Dich?

Schreibe alles auf – gestalte ein Bild, eine Collage und dann: geniesse es! Kopiere es auf ein kleines Format und stell‘ es im Badezimmer auf (neben Zahnbürste); trage es im Portemonaie oder lege es Dir aufs Kopfkissen (letzter Blick vor dem Schlafengehen). Tauche in diesen Erfolgsfilm und verinnerliche ihn (am besten 21 Tage lang vor dem Schlafengehen).

 

Am Tag der Prüfung

 

3.) Du stehst vor der Prüfungstüre:

Sage zu Dir selbst: Ich habe jetzt beschlossen, diese Prüfung gut zu absolvieren. Ich gebe mein Bestes. Good luck….. und dann geh‘ mit aufrechtem Gang, mit einem Lächeln ins Zimmer und los gehts….

 

 

pixel2013 / Pixabay

Die Prüfung selbst

 

4.) Atme langsam durch die NASE ein und dann lass‘ Dir ganz viel Zeit beim Ausatmen. Ja – das Ausatmen ist so wichtig. Mach das 10 x ganz, ganz bewusst – konzentriere Dich auf den Atem. Du signalisierst Deinem Gehirn damit: alles funktioniert, wie ich es will. Nun kontrolliere ich meinen Atmen – gleich meine Prüfungsantworten.

5.) Dir gehen in einer mündlichen die Prüfung die Nerven durch? Du hast eine völlige Denkblockade? Du weinst vor Aufregung und Angst?

Ja – dann sage es den Prüfern.

Sage: „Ich bin gerade sehr nervös. Bitte entschuldigen Sie, gleich gehts wieder!“

 

Professionelle Prüfer haben dafür Verständnis, starten mit einem warming-up.

Prüfer wollen Dein Wissen und nicht Dein Nichtwissen. Prüfer wollen keine Prüflinge fertig machen!

 

 

 

955169 / Pixabay

Nach der Prüfung

6.) Wunderbar! Du hast es hinter Dir! Du hast Dein Bestes gegeben! Du kannst  loslassen! Denk nicht mehr über die Fragen und Deine Antworten nach…diskutiere nicht mit anderen Prüflingen…sondern mach‘ Dich frei.

Ich drücke Dir die Daumen und lass‘ von Dir hören.

 

Herzlicher Gruss, Diana

 

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