Schreibst Du Leitbild mit 2 Ds?

Was ist ein Leitbild?

Wenn Du im www schaust, wirst Du viele Erklärungen finden.

Was ist es für mich?

Für mich ist es ein realistisches Idealbild (idealerweise von Mitarbeitenden und Firmenleitung erschaffen) in dem das Credo, der Sinn,

der Zweck des Unternehmens zusammengefasst dargestellt wird.

 

Hier will die Geschäftsleitung festhalten, in welchen Punkten das Unternehmen EINMALIG sein will und sich somit von den vielen Mitbewerbern abhebt.

Was wird indirekt damit ausgedrückt?

Es wird auch gesagt, was das Unternehmen NICHT will…eher indirekt, denn man versucht in Leitbildern verneinende Formulierungen zu vermeiden.

Leider erlebe ich, dass die Schaffung des Leitbilds wie das Leben des Leitbilds eine herausfordernde Sache ist….und in vielen Firmen ist das Leitbild ein LEIDBILD….

 

Du als Personalerin kannst jedoch unglaublich viel dafür tun, dass es gelebt wird.

Leitbild

geralt / Pixabay

 

 

 

Aber wie sieht es mit Deinem persönlichen Leitbild aus?

Ein persönliches Leitbild hat die gleiche Aufgabe wie das Firmenleitbild, nur das es für Dich gilt.

 

 

 

 

 

 

Hier ein Fall aus meiner Praxis:

Meine Kundin heisst Doris.

Sie ist 34 Jahre alt und arbeitet als Personalverantwortliche in einer Firma mit 150 Mitarbeitenden in der Nähe von Luzern.

Das Unternehmen hat 80 Prozent männliche Mitarbeitende und 20 Prozent weibliche.
Natürlich ist das gesamte Kader männlich….

Doris versucht mehr und mehr im männlichen Kader (Führungskräfte) Anerkennung zu finden.

Sie kam zu mir ins Coaching.
Sie fühlte sich zerrissen und ausgelaugt.

Ich möchte hier nicht den Prozess dieses Coachings darstellen.
Das würde den Blog sprengen.

Aber ich möchte Dir ihren persönlichen Leitfaden weitergeben, welchen wir gemeinsam nach zwei Sitzungen erarbeitet haben.
Vielleicht ist ja der ein oder andere Impuls für Dich dabei ?

Doris‘ Regeln für ihre Personalarbeit in diesem Unternehmen:

1.) Ich habe den Mut unpopulär zu sein.

2.) Ich unterdrücke bewusst den Reflex alles sofort zu begründen.
Ich mache eine Pause und stelle lieber eine Frage.

3.) Ich stelle Fragen – statt für mein Gegenüber Lösungen zu suchen.

Damit helfe ich dem anderen zu wachsen.

4.) Ich streiche das Wort eigentlich und möchte aus meinem Wortschatz.
Damit komme ich klarer an.

5.) Ich ändere sofort meine körperliche, weibliche Haltung in einem Gespräch mit einer
männlichen Führungskraft (z.B. gerader Rücken; mit beiden Beinen gleichbelastet auf
den Boden stehen und das Kinn ein wenig höher wie sonst).

6.) Ich bleibe weiblich – auch in einer männlichen Arbeitswelt.

7.) Ich lebe den Spruch: „Ich informiere immer mein Gesicht, wenn es mir gut geht“.

8.) Ich bin ICH und das ist gut so. 

Ich verdrehe mich nicht – aber ich achte darauf, dass mein männliches
Gegenüber meine weibliche Sprache versteht.

9.) Ich gebe immer mein Bestes und fokusiere mich auf meine Funktion.

Einige Tage später  erhielt ich ein frohes Mail von Doris.
Sie schrieb:

..„schon allein meine Körperhaltung bewirkt in  Gesprächen Wunder.
Das hätte ich nie gedacht.
Punkt 5 meiner Regeln ist also mein persönlicher Hit.
Und Punkt 2 und 3 funktioniert super…
also mit Fragen arbeiten…“

Du möchtest es Doris gleich tun?

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Take care & halt Dich senkrecht,

Deine Diana

 

P.S. Denn HRM ist mehr als eine Dienstleistung…gutes HRM ist eine Kunst.

 

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2 Kommentare, sei der nächste!

  1. Merci Ursula aus Bremgarten für Deine Frage.
    Top down – oder buttom up – wie erstelle ich das richtige Leitbild?
    Beides gilt…je nach Firmenkultur. Firmenstrategie und Führungsstil.
    Wichtig ist, dass das Leitbild von allen getragen werden kann.
    Daher unbedingt die Mitarbeitenden stark mit in diesen Prozess einbinden.
    Ansonsten wird es eine Alibiübung.
    Mehr Fragen: melde dich unter http://www.dianarothcoaching.com/kontakt.

    Herzlicher Gruss nach Bremgarten

    Diana

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