Träumen ist Glückssache

Es gibt 2 Arten sein Leben zu leben. 

Entweder so als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles eins." Albert Einstein

Und wie ist ein glückliches, erfülltes Leben in einer Doppelrolle als Angestellte (Personalerin) und Selbständige (Online-Unternehmerin) möglich?

Wer stellt sich hier schreibend diese Frage? 

Ich bin Diana und HRM-Coach (siehe www.dianarothcoaching.com) und angeregt durch meine liebe Online-Kollegin Ulrike (http://soulsweet.de/) möchte ich meine Gedanken zu dem Thema in Worte fassen.

Ich renne und renne den ganzen Tag.

Ich setze mir seit je her Ziele, ich visualisiere sie, ich schreibe sie mehrfach nieder und ich formuliere Affirmationen.

Auch meine Glaubenssätze habe ich mehrfach umgearbeitet.

Mein Werteprofil erstellt und meine Antreiber entdeckt.

Aber brachte mich dies näher zum Glück?

Nein – bei mir funktioniert das nicht.

Das was bei manchen meiner Kundinnen wunderbar den Alltag veränderte, funktioniert bei mir nicht.

 

sasint / Pixabay

Wein saufen und Wasser predigen?

Nein – so ist es auch nicht.

Für mich war es sicher ein netter erster Schritt um im täglichen Hamsterrad zweier grosser Herausforderungen glücklich sein zu können.

Aber ich bemerkte, Glück und Erfüllung war bei mir nur Momentsache.

Ich suche nun die Stille…

Seit Kurzem suche ich, die Laute, die Stille in mir.

Und die Angestellte in mir sagt: „Hurra…endlich gibst Du Ruhe".

Die selbständige Unternehmerin in mir stöhnt und flüstert verhalten: „Puh…danke, dass Du mir Verschnaufpause gibst."

Und der Körper – der agiert völlig anders.

Er schenkt mir satten Schlaf und prahlt mit seiner enormen Energie.

Wie soll gerade ich einen Tipp geben, wie es gelingt ein erfülltes Leben zu erreichen? I

st das nicht eine Farce? Ja – ich weiss, Freunde sagen mir immer wieder, sie bewundern mein Tempo und meine Energie. 

Aber wirke ich glücklich und erfüllt? 

Der Mann im Ohr

Aber sie wissen nicht, dass sich seit einigen Monaten ein kleines Rauschen in meinen Ohren breitmacht.

Unauffällig ist da ein Mann (es kann keinesfalls eine Frau sein)  im Ohr gekommen und er kommt immer öfters und er bleibt.

Er weicht nicht mehr.

Da ich kein Fan von Tabletten bin, habe ich den Weg der Stille gesucht.

Und als Nebenprodukt purzelte Glück einfach so in mein Zuhause.

Dabei habe ich es gar nicht gesucht…also bewusst gesucht.

Ich finde Zufriedenheit schon fantastisch.

geralt / Pixabay

Aber nun zurück zu mir: ist es nicht eine Farce, dass ich hier in einem tollen Blog schreiben darf, wie ich es geschafft habe, glücklicher zu sein?

Ich – die immer nur eilt. Ich – die unrastige, deren Gedanken immer in Bewegung sind, die sich für alles und jenes begeistern kann?

Keine Farce – sondern das Leben

Nein, es ist es nicht.

Denn ich bin auf einem interessanten Weg und genau das, kann anderen helfen oder zumindest einen Impuls geben.

Seit Mai kann ich behaupten in einer glücklichen Phase meines Lebens zu sein.

Was habe ich geändert?

Morgenrituale

Als erstens habe ich ein Morgenritual eingeführt.

Wenn ich aufwache (und ich wache meist vor dem Wecker auf) – schicke ich als erstes Dankbarkeit in den Tag.

Du fragst Dich jetzt: Dankbarkeit wofür?

Und was ist das für ein Wort…hört sich so religiös und esoterisch an?

Ist doch total normal, das man aufwacht und aus dem Bett springen kann und dann von 0 auf 100 geht?

Nein – ist es nicht.

Danke.

Ich danke, dass ich aufwache und dass ich wieder einen 24 Stunden Tag geschenkt bekommen habe.

Ich danke, dass ich voller Elan und Lust am Leben aufstehe und ins Bad gehen kann und dann…schenke ich als erstes meinen Zähne Zeit.

Dies um die Nacht aus meinem Mund zu putzen.

Wasser

Danach geniesse ich ein Glas Wasser. 

Dabei öffne ich das Badfenster. 

Wie schön - ich kann die Vögel hören. 

Ich sehe die Sonne strahlen und das satte Grün meines Gartens weckt mich so richtig auf. 

Der Duft der Felder schwebt dazu in mein Bad…ich kann den Sommer riechen. Du auch? 

Und dann? Nein, dann hüpfe ich nicht schon unter die Dusche, wie früher.

Meditation – wat soll dat?

Ich setze mich aufs Bett und geniesse meine eigene Meditation.

Wenn mir das jemand vor einem Jahr gesagt hätte, dass ich früher aufstehe um zu meditieren, hätte ich diese Person ausgelacht.

Früher habe ich bereits 30 Minuten später geschminkt und angezogen im Bus gesessen.

Das Frühstück ausgelassen und bereits Mails abgearbeitet.

Und jetzt reinige ich mich mit Gedanken noch innerlich,

bevor ich genüssliche dusche.

Sauberes Wasser in Hülle und Fülle – was für ein Luxus.

In welchem reichen Land lebe ich, dass ich Wasser zum Duschen nutzen kann.

Der Kerl ...also der Mann im Ohr .... der ...der schweigt

Nein – er ist dann auch nicht wirklich da.

Ich glaube, er hasst das.

Mit mehr als 50 Jahren bekomme ich Lust an Rituale.

Lust an Disziplin.
Jahrelang habe ich es verspottet und belächelt…und plötzlich das.

Das waren die konservativen Menschen, die so was machten…aber sicher nicht ich.

Spontan und kreativ…das war meine bevorzugte Lebensweise.

Ach übrigens:

nach der Meditation gönne ich mir 2 Minuten einer persönlichen Visualisierung.

Ich halt‘ es da mit einer Heldin meiner Kindheit „ Pippi Langstrumpf".

Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt. Nur 2 Minuten.

Diese Morgenrituale machen mich seit einigen Wochen glücklich und ich kann sie empfehlen. 

Disziplin und Rituale sind kein konservativer Blödsinn. 

Nein – sie geben  Struktur und Erfüllung. 

Sie verhelfen mir aus einem turbulenten Vollgasleben „auszubrechen". 

Der Tag selber ist von Aktivitäten durchströmt.

Bewerten und Beurteilen

Ausserdem habe ich mir angewöhnt, weniger zu beurteilen und zu bewerten.

Ich trainiere mich im Wahrnehmen.

Ist spannend zu beobachten, wie das Umfeld auf meine Aussagen reagiert.

Und am Abend vom Einschlafen... bin ich dankbar und schlafe mit meinem eigenen Kino im Kopf ein.

Mein Lieblingsfilm, den ich mir zusammengebastelt habe.

Der wächst.

Der ist farbig und ja sehr ambitiös.

Ich, als Regisseurin, stelle zwar immer wieder die Kulissen um, aber der Film nimmt Gestalt an.

Und komm jetzt bitte nicht mit dem Spruch:

Wenn Du nichts träumst, dann bist Du nicht enttäuscht, wenn es nicht in Erfüllung geht.

Bullshit.

Träume beflügeln.

Träume geben Energie.

Träume machen glücklich.

Mit Träumen erreicht man das unmögliche. Auch Du….

„Die längste Reise, die Du in Deinem Leben antrittst, ist die von Deinem Verstand zurück zu Deinem Herzen." Andrew Bennett.



Einen relaxen Gruss, Diana

P.S. Und wenn Du dich fragst, was hat das ganze mit HR zu tun, dann verstehe ich Dich.
Wahr ist was wirkt - sagt ein mentales Grundgesetz. Und glaube mir: es wirkt...gerade im HR.

 

In einem meiner Webinare (kostenfrei) kannst du mich kennenlernen. Weiterbildung online ist sehr spannend. Hier anmelden:

 


Du willst auch weiterhin meine Blogs lesen? Gerne sende ich Dir diese zu.

Danke für die Angabe Deiner E-Mail-Adresse hier

Ich respektiere den Datenschutz 100 Prozent.
Spamfreie News

2 Kommentare, sei der nächste!

  1. Liebe Diana,

    wow, 💖lichen Dank für diese persönliche Perle als Beitrag zu meiner Blogparade „Dein Weg in ein erfülltes Leben“! Es ist schwer, wenn wir uns verletzlich zeigen und doch sind es die Momente, in denen wir uns zeigen, in denen wir auch anderen etwas geben. Und ja, Erfüllung bedeutet für mich eben auch, wählen zu können. Wenn ich im Geschwindigkeitsrausch bin, dann ist das wunderbar – so lange ich auch mal abbremsen kann und dies dann immer noch genieße. Mir scheint als würdest du diese Flexbilität nun gewinnen und damit eine unheimliche Freiheit. Das wiederum hat für mich ganz viel mit HR-Arbeit zu tun. Denn wer als HR´ler gefangen ist in der Idee, die internen Kunden immer und überall bedienen zu müssen, der wird sich in seiner Handlungsflexibilität und Handlungsmacht einschränken. Beides brauchen wir aber, wenn wir selbstbestimmt und glücklich leben wollen. Wirklich danke 🙏!

    Ach ja, und Morgenrituale finde ich superwichtig. Deswegen habe ich dazu auch schon einen Artikel geschrieben. Wahrscheinlich ein alter Hut für dich. Aber vielleicht ja nicht für alle. Wer also Inspiration sucht zur Morgenroutine, kann dazu hier (http://soulsweet.de/wunderwaffe-morgenritual-so-beginnt-auch-dein-tag-besser/) den Artikel lesen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.