Danger! Freundschaften zwischen Personalerinnen und Mitarbeiter

Freundschaft ist Liebe ohne Flügel.

Dieser schöne Spruch schrieb mir meine  allerbeste Freundin aus Kindheitstagen ins Poesiealbum.

Darunter klebte sie ein Glitzerbild.

Kennst Du so was noch?

Dozenten warnten

Nun – als ich mich bewusst für das HR entschied, wurde ich von meinen damaligen Dozenten gewarnt.

Sie sagten: „Freundschaften oder gar Liebschaften sind tabu, wenn Du in einer KMU im HR arbeitest!“

katastrophe

MMckein / Pixabay

Und was passierte?

Mit 21 verliebte ich mich völlig kopflos in einen Mitarbeiter. Es war eine spannende Sachen, denn niemand sollte es merken.

Die ganze Sache löste sich dann auf, als er versetzt wurde.

Damit habe ich die Sache umgangen, die eine Liebe zwischen einer HR-Verantwortlichen und einem Mitarbeiter auslösen kann.

Und kann hier nicht mitreden.

Ich weiss nur, dass er mich damals fragte, was sein Arbeitskollege verdiente.

Er hätte ihm erzählt, dass er fast das doppelte für die gleiche Arbeit erhalten würde.

Ich schwieg wie in Grab und machte auf ahnungslos und dass ich die Lohnzahlungen nicht sehe.

Sein Hinweis, dass muss doch in den Personalakten stehen, habe ich einfach überhört.

Aber…ja aber…

Ich schloss immer wieder Freundschaften in meinem Beruf.

Einmal war es die Marketingassistentin, dann der Chauffeur des Chefs, die Mutter eines Lernenden oder auch ein Abteilungsleiter.

Man war sich sympathisch.

Man hatte ähnliche Interessen.

Man besuchte sich sogar privat.

 

sasint / Pixabay

Nur dann kamen meine Aufgaben dazwischen.

Ich musste die Marketingassistentin verwarnen. Dies im Namen des Chefs.

Damit platze die Freundschaft.

Der Chauffeur des Chefs fälschte die Arbeitszeit.

Ich musste den Chef bei der Kündigung begleiten.

Damit platze die Freundschaft.

 

 

Die Mutter eines Lernenden macht sich grosse Sorgen um ihren Sohn.

Er nahm plötzlich Drogen.

Sie machte sie den Lehrbetrieb, sprich mich, das HR, die Berufsbildnerin,  dafür verantwortlich.

Die Freundschaft platze.

 

Der Abteilungsleiter erkrankte an einem Burn-Out und wurde durch mich in mehreren Absenzengesprächen gemeinsam mit dem hartgesottenen Firmeninhaber begleitet.

Schlussendlich übernahm die IV (Invalidenversicherung) diesen Fall er Arbeitsunfähigkeit.

Da ich meine Aufgaben ernst nahm und ihn so behandelte, wie jeden anderen Mitarbeiter, war er total erschrocken.

Seine Erwartungen waren anders. Er war doch mein Freund.

Er ging mir aus dem Weg.

Und als mir seine Frau (die mittlerweile auch eine gute Freundin war) einen langen Brief schrieb, dass er so bitter enttäuscht von mir ist, platzte diese Freundschaft auch.

 

 

geralt / Pixabay

Mein persönliches Fazit?

Sei fair, nett, freundlich, korrekt, herzlich – und übe Dich in Distanz im Umgang Mitarbeitender aller Hierachiestufen.

Suche Freundschaften ausserhalb der Firma.

 

 

 

 

Wie ist Dein Fazit?

Schreibe mir. Das Thema bewegt mich sehr.

 

Herzlicher Gruss, Diana

 

P.S. Ich habe bis heute grossartige Freundschaften im Büro geschlossen. So z.B. in der Zeit bevor ich im HR war.

Oder: als ich in HR-Teams gearbeitet habe. Hier haben wir uns innerhalb des Teams ausgetauscht und auch privat vernetzt.

 

Mehr in meinen Webinaren:

 


Du willst auch weiterhin meine Blogs lesen? Gerne sende ich Dir diese zu.

Danke für die Angabe Deiner E-Mail-Adresse hier

Ich respektiere den Datenschutz 100 Prozent.
Spamfreie News

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.