PersonalerInnen sind wie Hotdogs

Personalmanagement im Sandwich

Personalerinnen - im Spagat zwischen Häuptlingen und Indianern

Mitarbeiterhandbuch

Weisst Du wie Du als Personalerin wirkst? Welchen Einfluss hast Du als Personalerin in Deinem Unternehmen? Wie wird in Deinem Unternehmen mit HR-Themen umgegangen?

Wirf einen Blick aufs Organigramm. Ist die Funktion in einer Stabstelle eingebettet? Oder – wie so häufig – der Abteilung Finanzen untergeordnet?  Steht Dein Bereich gleichwertig gegenüber den Linienvorgesetzten?

Welches Image hat die HR-Abteilung? Was würden die Mitarbeitenden sagen, was die Abteilung HRM „so den ganzen Tag macht“?

In KMUs hat das HR oft eine grössere Nähe zu den Mitarbeitenden. Damit muss die KMU-Personalerin den feinen Spagat zwischen Nähe und Distanz kunstvoll beherrschen. Einerseits diskutiert  sie lebhaft in den Pausen Freizeitthemen und andererseits muss sie ein paar Stunden später einem Mitarbeitenden eine Abmahnung übergeben.

Einerseits läuft sie im gemeinsamen Mittagsjogging schwitzend und lachend mit Kollegen den Rhein entlang und andererseits entwirft sie zusammen mit dem Vorgesetzten ein schlechtes Arbeitszeugnis.

Dabei ist es nicht nur die Positionierung des HRM eine Signalwirkung . Sondern auch die Unternehmenskultur. Sie zeigt oft auf, welchen Stellenwert dem HRM entgegengebracht wird.

Personalleiterinnen aufgepasst

gute HR-Arbeit

 

Was unterstützt uns?

 Stehe zur eigenen Persönlichkeit  und damit auch zu einem sogenannten „personal branding“.  Das Thema Selbstvermarktung wird auch für die Personalerinnen im KMU zunehmend wichtig.

Personal Branding ist keine Schauspielerei, die nur ihren Platz im Thema Marketing/Verkauf hat. Nein – es bedeutet nicht, dass wir in eine andere Rolle schlüpfen; uns nach dem Wind richten müssen. Sondern es bedeutet, seine eigene Persönlichkeit authentisch zu leben und dabei seine Funktion gut auszuführen.

Denn es sind schlussendlich die Persönlichkeiten innerhalb Deiner Firma, die einen nicht unerheblichen Betrag zu Arbeitgebermarke (Employer Branding) leisten.

Potentielle neue Mitarbeitende machen sich ein Bild zur Firma z.B. über den erlebten, professionellen Bewerbungsprozess. Und hier wirkt die KMU-Personalerin mit.

Welche spontanen Assoziationen möchtest Du in Deinem Unternehmen bei den Mitarbeitenden wecken?

Zusammen mit meinen HRM-Studentinnen sammele ich regelmässig Spitznamen, die für Frauen in der Personalarbeit vergeben werden. Hier eine kleine (witzige) Auswahl:

  • Florence Nightingale oder die eiserne Lady
  • Das graue Mäuschen oder die Lohntusse
  • Die verdeckte Taktikerin oder die Petze
  • Die Unnahbare oder das Huhn
  • Die Polizistin oder Madame Pompadour
  • Der Hofhund oder die Hexe
  • Die Warmduscherin oder die Machtgeile
  • Die Unsichtbare oder die Schlange
  • Die Spürst-mich-Tante oder die Linien(ge)treue
  • Die Marionette oder das Fröschli
  • oder einfach nur : „Die Meier“

Kommen wir zurück zum Sandwich

Was braucht es für ein gute Mahlzeit mit Brot?

Da sind einmal die Firmenleitung und die Vorgesetzten. Im bildlichen Sinne wäre das Brotscheibe eins. Sie verlangen professionelle, firmentreue Dienstleistungen und Handeln.

Und Brotscheibe zwei?

Das sind die internen und die potentiellen Mitarbeitende; externe Stellen (Behörden, Versicherungen, Head Hunter etc.). Sie verlangen neutrale, wertschätzende Beratung, Betreuung, Begleitung.

Dazwischen also die Personalerin.

D.h. hier liegt das moderne Personalmanagement eingedeckt in Salatblättern, Mayonnaise, Tomaten, Zwiebeln, Gürkchen, Senf etc.

Sind das die Sachziele oder auch die sozialen -, gesellschaftlichen Ziele und Themen wie Ethik, Moral ? Vielleicht auch noch die eigenen Ziele/Wertvorstellungen?

Der Gedanke verspricht ein spannendes Kopfkino mit Potential…..welcher nicht nur Appetit auslöst.

Ideen:

1.)

Üben wir bewusst verschiedene Rollen einzunehmen. Sei es als Change Managerin, Beraterin, Moderatorin, Coach, Mediatorin, Vorgesetzte, Mitarbeiterin, Interviewerin oder als die private Frau.

2.)

Lassen wir es zu, dass Mitarbeitende uns einen geheimen Spitznamen geben. Jedermanns Freund ist niemands Freund. Es sind die Ecken und Kanten, die uns ein Profil geben. Gelassenheit und Humor gehören ebenso dazu.

3.)

Lassen wir es  zu, Position zu beziehen und zeigen damit den Mut unpopulär zu sein. Die Art und Weise und die Formulierung eines Arguments, sei es noch so unverständlich, ist ausschlaggebend.

4.)

Lassen wir es mal zu, nichtverstanden zu werden. Fragen hierzu öffnen Raum für Interaktion.

In diesem Sinne: gutes HRM und insbesondere in KMUs ist nicht nur eine Dienstleistung – sondern eine Kunst.

 

In diesem Sinne, eine gute Woche, Deine Diana

www.dianarothcoaching.com

 

 

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